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Zahlen und Fakten

Im Jahr 2019 hat das Sozialgericht Osnabrück insgesamt 4.402 Klageverfahren und Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes erledigen können, bei einem Bestand an unerledigten Verfahren von insgesamt 4.959 Verfahren (zum 31. Dezember 2019).

Von den beim Sozialgericht Osnabrück im Jahr 2019 insgesamt eingegangenen 3.583 Verfahren entfallen auf die einzelnen Rechtsgebiete:

Grundsicherung für Arbeitsuchende und Nebengebiete: 622 (17,4 %)
Arbeitslosenversicherung: 119 (3,3 %)
Krankenversicherung: 1172 (32,7 %)
Rentenversicherung: 430 (12,0 %)
Unfallversicherung: 305 (8,5 %)
Schwerbehindertenrecht: 520 (14,5 %)
Pflegeversicherung: 62 (1,7 %)
Asylbewerberleistungen: 82 (2,3 %)
Sozialhilfe (SGB XII): 153 (4,3 %)
Betriebsprüfung/Statusfeststellung: 77 (2,1 %)
Soziales Entschädigungsrecht: 28 (0,8 %)
Sonstige: 13 (0,4 %)

(Quelle: LSN-Jahresauswertungen 2019).

Die durchschnittliche Verfahrensdauer belief sich beim Sozialgericht Osnabrück im Jahr 2019 auf 13,9 Monate in Klageverfahren und ca. 1 Monat in Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes. Die Verfahrensdauer in Klageverfahren mag lang erscheinen, aber bitte bedenken Sie, dass gerade die umfassenden medizinischen Ermittlungen in vielen Verfahren Zeit benötigen.

Am Sozialgericht Osnabrück sind gegenwärtig (01. Juni 2020) 41 Personen aktiv tätig, davon 13 im richterlichen Dienst. Es sind insgesamt 55 Kammern eingerichtet, für die neben den hauptamtlichen Richterinnen und Richtern eine Vielzahl von ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern aus unterschiedlichen Gruppen zum Einsatz kommt. So werden in den unterschiedlichen Rechtsgebieten ehrenamtliche Richterinnen und Richter aus dem Kreis der Versicherten, der Arbeitgeber, der mit dem sozialen Entschädigungsrecht oder der Belange behinderter Menschen vertrauten Personen und der Versorgungsberechtigten sowie schließlich aus den Vorschlagslisten der Kreise und kreisfreien Städte tätig. Einzelheiten dazu finden Sie in § 12 SGG.

Städte und Kreise im Gerichtsbezirk
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